Alphacode

Alphacode
Autor: Gabriele Nolte
Genre:
ASIN: B00MU8E57E
Seiten: 824
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Eine Geschichte über Freundschaft und Verrat, über die Macht der Bilder, die uns tagtäglich überfluten, und über die erstaunlichen Dinge, die man mit viel Geld, großen Datenmengen und noch größerer Rechnerkapazität anstellen kann. Und über den einen oder anderen Weltuntergang.

"Was hat Ackroyd Vanderbeek, ein kleiner Angestellter beim amerikanischen Heimatschutz mit Thomas Ivering zu tun, der als Bauleiter ein Casino auf der Insel Sylt hochzieht? Und was verbindet Saskia, die angehende Ärztin aus Leipzig mit der türkischen Fotografin Aylin? Oder den alten kalifornischen Schlangenjäger Jason mit der russischen Oligarchentochter Tatiana?
Gar nichts.
Bis Vanderbeek aushilfsweise zu einem CIA-Projekt namens „Alphacode“ versetzt wird, das sich zu einer weltbedrohenden Katastrophe auswächst. Bis sich die Spur der Zerstörung von „Alphacode“ in Deutschland verliert.
Und im Schlagabtausch zwischen Militär, Geheimdiensten und Mafia muß aus einer zusammengewürfelten Gruppe von Fremden, von denen jeder seine eigenen Probleme und Vorurteile mit sich herumträgt, eine eingeschworene Gemeinschaft werden, um zu überleben und zu verstehen, was es mit diesem Projekt wirklich auf sich hat.
Die Chancen stehen schlecht.
Denn bei „Alphacode“ ist nichts so, wie es am Anfang aussieht."

Meine Meinung
Vorneweg: Nein, ich werde nicht spoilern (Es wäre wirklich schade, die überraschenden Wendungen zu verraten)!

Mein Fable für postapokalyptische Bücher kann man schon an meinem Bücherregal erkennen. Auf Alphacode war ich aber über das Hightech-Setting aufmerksam geworden und habe erst beim Lesen realisiert, dass der Plot über weite Strecken auch das Leben nach der Katastrophe schildert - meine beiden Lieblingsthemen in einem Buch: Top!

Anfänglich verwirrend entwicklen sich gefühlt Dutzend Handlungsstränge, führen dann aber zueinander und lösen die Verwirrung auf. Ab diesem Zeitpunkt erwartet man, auf bekannten Wegen zur letzten Seite geführt zu werden. Bis mit den ersten Zeilen des 3. Kapitels das sich gebildete Bild um 180 Grad auf den Kopf gestellt wird. Top (zum zweiten Mal)!

Rein inhaltlich wurde das Szenarion gut und glaubwürdig entwickelt, technisch alles plausible und nachvollziehbar! Wieder top! Alleine die Verwendung des Wort "Browser" war ein wenig verwirrend, aber das ließ sich leicht "überlesen".

Fazit: Auf jeden Fall lesenswert!

PS: Leider konnte ich die Autorin nicht erreichen. Sollte es Einwände gegen die Verwendung des Klappentextes oder des Coverbilds geben, bitte ich um eine kurze Notiz.

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