Alphacode

Vorneweg: Nein, ich werde nicht spoilern (Es wäre wirklich schade, die überraschenden Wendungen zu verraten)!

Mein Fable für postapokalyptische Bücher kann man schon an meinem Bücherregal erkennen. Auf Alphacode war ich aber über das Hightech-Setting aufmerksam geworden und habe erst beim Lesen realisiert, dass der Plot über weite Strecken auch das Leben nach der Katastrophe schildert – meine beiden Lieblingsthemen in einem Buch: Top!

Anfänglich verwirrend entwicklen sich gefühlt Dutzend Handlungsstränge, führen dann aber zueinander und lösen die Verwirrung auf. Ab diesem Zeitpunkt erwartet man, auf bekannten Wegen zur letzten Seite geführt zu werden. Bis mit den ersten Zeilen des 3. Kapitels das sich gebildete Bild um 180 Grad auf den Kopf gestellt wird. Top (zum zweiten Mal)!

Rein inhaltlich wurde das Szenarion gut und glaubwürdig entwickelt, technisch alles plausible und nachvollziehbar! Wieder top! Alleine die Verwendung des Wort „Browser“ war ein wenig verwirrend, aber das ließ sich leicht „überlesen“.

Fazit: Auf jeden Fall lesenswert!

PS: Leider konnte ich die Autorin nicht erreichen. Sollte es Einwände gegen die Verwendung des Klappentextes oder des Coverbilds geben, bitte ich um eine kurze Notiz.

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