Der Blackout

Blackout: seit ich das Buch von Elsberg gelesen habe, fasziniert mich das Thema. Durch die Diskussionen um Versorgungssicherheit und Energiekrisen ist das Sujet ja durchaus stärker in den Fokus gerückt und scheint realistischer zu sein, als man bei Erscheinen dachte.

Nun, auch ich habe mich nach dem Lesen von Elsberg ja gedanklich beschäftigt, wie sich bei uns zuhause ein Stromausfall auswirken würde. Allerdings beschrieb Elsberg ja nur die ersten Tage nach dem Blackout und dementsprechend ging auch mein Gedankengang nur so weit. Borner hingegen baut das Szenario globaler und längerfristig aus, insbesondere die Wanderbewegungen der städtischen Bevölkerung werden skizziert – soweit war mein Gedankenszenario nicht gegangen, also ein spannender Ansatz.

Leider versäumt es Borner für meinen Geschmack, dieses Szenario auszukleiden. Er hätte hier viel mehr auskleiden können, ein Defoe hat aus der Survivalgeschichte eines Mannes ein ganzes Buch gemacht, mit den verschiedenen Nebendarstellern  Borners wären mehrere Kapitel drin gewesen.

Fazit: Gut konsumierbares Buch, das viel Platz für die Eigenreflexion des Szenarios lässt

Leider konnte ich keine Kontaktmöglichkeit zum Autor finde, um (wie ich das sonst immer mache) die Erlaubnis zur Abbildung des Covers einzuholen, also verzichte ich darauf. Sollte jemand  mehr Informationen haben, wäre ich für einen Hinweis dankbar.

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