Überwacht – S.M.A.R.T.: Cyber-Thriller

Ich mag Computerbücher – nicht diese Software-Handbücher, sondern die, in denen Computer den Großteil der Handlung bestimmen. Natürlich spielt dabei dann auch das Thema Hacking eine Rolle. Was mich dann aber abturnt, ist die Einfachheit, mit der dann meist gehackt wird. Ein paar Tipper auf der Tastatur und schon sind Banken, Kraftwerke, Militär- und Regierungsrechenzentren gehackt. Man kennt diesen Szenen ja auch aus beliebigen Hightech-Hollywood-Filmen.

Und genau in diesem Moment verliere ich die Lust an dem Stück!

Es kann sein, dass ich erwarte, dass Hacking wie in Clifford Stolls Kuckucksei abläuft (dies war mein erster Computerthriller), aber genau diese Erwartungshaltung wird selten erfüllt.

Und genauso passierte es in S.M.A.R.T.: Juri hackt sich mit 3 Tastentippern überall rein, klickt sich durch alle mit dem Internet verbundenen Geräte und das gerne auch mal mit einem Smartphone, dass seit Tagen nicht mehr am Ladegerät war, aus einem isolierten Transporter heraus.

Leider für meinen Geschmack zu unrealistisch (ich hätte auch gerne eine solche Akkuleistung und so einen Empfang)!

Und so bleibt, nach dem mir das ganze Computerzeugs gegen den Strich geht, ein solider Thriller mit Entführungen, Fluchten und Schießereien. Solide, spannend, aber leider – für mich – nicht herausragend!

Fazit: Wer gerne Thriller mit einem Hightech-Touch liest und dabei das Hightech-Thema nicht zu tief hinterfragt, findet mit Überwacht – S.M.A.R.T. einen gut zu lesenden und spannenden Thriller.

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